Willkommen!

hoover

Willkommen auf der Homepage von Helga Segatz.

Hier¬†gibt es Atemtipps, aktuelle Informationen zu¬†Atemgruppen und Seminaren, sowie zu Atemmassage-Fortbildungen in M√ľnchen f√ľr Therapeuten.
Die Rubrik „Presse“ informiert Sie √ľber Ver√∂ffentlichungen, die es zum Thema Atemtherapie¬†gegeben hat.¬† In „Geh√∂rt, gelesen“ k√∂nnen Sie Interessantes und/oder Wissenswertes nachlesen.¬†
A propos Lesen: Sie haben grade nichts zu lesen? Unter „Literaturtipps“ finden Sie immer etwas.

Viel Spa√ü beim „Bl√§ttern“!¬†

Atemfundus  Gehört, gelesen!  Literaturtipps  Lyrik 

Die Farbe blau …

William Ewart Gladstone, ver√∂ffentlichte 1858 ein dreib√§ndiges Werk √ľber Homer und stellte zum eigenen Erstaunen fest, dass in der Ilias das Meer als „weindunkel“ beschrieben ist und nicht etwa Pflanzen dort gr√ľn sind, sondern die Gesichter von Menschen die sich f√ľrchten. Die Farbe blau kommt gar nicht vor.
War Homer farbenblind?
Lazarus Geiger, ein deutscher Sprachforscher, stellt fest, dass es im biblischen Hebr√§isch ebenfalls kein Wort f√ľr blau gibt. In den altindischen Veden gibt es tausende von Himmelsbeschreibungen – jedoch niemals wird dem Himmel die Farbe blau zugeschrieben.
Menschen sehen Farben ohne einen Begriff daf√ľr zu haben. Wichtig wird der Begriff erst, wenn er gegenst√§ndlich und Farbe herstellbar wird – praktisch als Kulturleistung. Einfache Sprachen unterscheiden in hell und dunkel. Je entwickelter eine Sprache ist, desto mehr kommen die Farben dazu: die erste ist rot – es folgen gelb, gr√ľn und als letzte die Farbe blau.
Die Sprachwissenschaftler fragen sich also: bestimmt die Biologie die Sprache oder die Sprache die Biologie? Sprache passt sich immer den Bed√ľrfnissen der Menschen an.
Neugierig geworden? In Bayern 2 gab es am 11.11.16 dar√ľber eine Sendung im Bereich „Radio Wissen“ – Hier gehts zum Podcast

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Chronisch lungenkrank – Was kann ich selbst tun?

Am Mittwoch, den 07.Dezember 2016 findet im Klinikum der Universit√§t M√ľnchen im kleinen Anatomiesaal (Pettenkoferstr. 11, 2. OG) das 16. Patientenforum Lunge statt.
15.00 Uhr Begr√ľ√üung durch das Helmholtz Zentrum M√ľnchen
15.10 Uhr Asthma, COPD oder beides: Erste Anzeichen, Ursache und Diagnose
                 Dr. med. Kathrin Kahnert
15.50 Uhr Aktuelle Therapieansätze, Möglichkeiten der Behandlung von Asthma/COPD
                 Prof. Dr. med. Michael Pfeiffer
16.30 Uhr Exazerbationen – akute Krisen bei Lungenerkrankungen
                 Prof. Dr. med. J√ľrgen Behr
17.40 Uhr Schonen hilft nicht: Wie COPD- und Asthmapatienten von Sport und
                 Rehabilitation profitieren k√∂nnen.
                 Dr. med. Konrad Schultz
18.20 Uhr Praktische √úbungsanleitungen zum Mitmachen
                T√§gliches Training und Atem√ľbungen
                Kathrin S√ľss

Bitte melden Sie sich bei Interesse bis 06.12.16 online oder per Email an. Der Eintritt ist frei.

Sind Sie zeitlos?

… die “ Vorstellung von „Zeit“ ist, dass Sie in der Vergangenheit geboren wurden, jetzt in der Gegenwart sind (obwohl es genau genommen keine „Gegenwart“ geben kann, da die „Gegenwart“ niemals stillsteht) und auf eine unbekannte Zukunft hinleben. Haben Sie sich jemals Gedanken dar√ľber gemacht, wie irref√ľhrend diese Vorstellung ist? Gibt es wirklich irgendeine Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft in einem objektiven Sinn? Die Vergangenheit ist unwideruflich vorbei und die Zukunft kennen Sie erst, wenn sie Gegenwart oder Vergangenheit geworden und im Ged√§chtnis abgespeichert worden ist.“ … „Zeit betrifft Sie nur in der Bedeutung als „Dauer“, als einer messbaren Zeitspanne, einem Konzept. „Dauer“ bedeutet Verg√§nglichkeit“ … “ Was Sie jedoch als Bewusste Anwesenheit sind, ist Zeitlosigkeit. Die „Vergangenheit“ ist nur eine Erinnerung und die „Zukunft“ nur eine Hoffnung. Es ist nur die „Gegenwart“, das JETZT, das etwas f√ľr uns bedeutet, denn Gegenwart ist das, was wir als Zeitlosigkeit sind.“
aus „Pointers, Wegweisende Gespr√§che mit Sri Nisargadatta Maharaj“ von Ramesh S. Balsekar
Kapitel 28

35. Heiligkreuztaler Begegnungstage

Do 29.09. – So 02.10.16

Vor √ľber 30 Jahren gr√ľndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Begegnungstage.
Wir laden Sie ein uns und unsere Arbeit näher kennenzulernen.
Wir, das ist eine Gemeinschaft, in der sich die Menschen ihrer christlichen Sozialisation bewusst werden und aus Glaubens-Erfahrung Antworten suchen zu Lebensfragen unserer Zeit.  

Ein Zeichen der Zeit ist die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung der Menschen durch Arbeits√ľberlastung und Angst vor sozialem Abstieg. Die Folgen sind u.a. eine sprunghafte Zunahme der depressiven Erkrankungen und des Burn – Out Syndrom sowie psychosomatische Beschwerden. Unser Gesundheitssystem selbst ist durch wirtschaftliche und konzeptionelle Zw√§nge √ľberlastet und vielfach nur punktuell hilfreich. ¬†

Auf dem Boden eines christlich orientierten Menschenbildes mit der Offenheit f√ľr einen interreligi√∂sen Dialog arbeiten wir mit meditativen Elementen, Leib- und Atemarbeit, dem Herzensgebet, meditativem Tanz, Arbeit mit Klang und Stimme, Qi Gong, systemischer Aufstellungsarbeit, Bibliodrama, dem heilenden 12-Schritte-Programm der anonymen Selbsthilfegemeinschaften, geistigem Heilen und laden dar√ľber hinaus Therapeuten zu einem intensiven Austausch √ľber Spiritualit√§t im Praxisalltag ein.

Durch das vielfältige Gruppenprogramm, bestehend aus Morgen-  und Tagesgruppen, bereiten wir ein Beziehungsfeld, in dem heilende Erfahrungen möglich werden und in einem ökumenischen Abschlussgottesdienst zum Ausdruck kommen. Die langjährige Seminarreihe hat gezeigt, dass die gemeinsame Suche nach dem Sinn des Lebens in undogmatischem, ökumenischem Offensein und authentischem Begegnen eine Verwandlung im Inneren bewirkt und nach außen strahlt.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Willentlich – bewusste Atmung

von Dr. Adolf Hoff (Arzt in Bad Wörrishofen)
nach einem Vortrag gehalten auf dem 2. Internationalen Kongress f√ľr Atempflege im Freudenstadt/Schwarzwald am 28.04.1963

Der Mensch unterscheidet sich von den anderen Lebewesen dieser Erde unter anderem durch den Besitz des Bewusstseins und des freien Willens. Das Bewusstsein umschlie√üt das Wissen, also die durch Erfahrung und Forschung erfassten Richtigkeiten, die unsere Umwelt und uns selbst betreffen. Dem Bewusstsein ist ferner Erkenntnis m√∂glich, das ist die durch Intuition und Einsicht erlangte Schau des Hintergr√ľndigen, des den Sinnen Verborgenen, des Metaphysischen.

Der Mensch ist aber auch verhaftet dem Autonom-vegetativen, das nach naturgegebenen Gesetzen waltet und ferner dem Animalischen, das das Triebhafte umfasst.
Im pflanzlich-tierhaften Grunde wurzelnd, im Geistigen sich entfaltend, sehen wir den Menschen in seiner Geschichte und im einzelnen Individuum wachsen. Diese Evolution ist ein Vorgang der Entwicklung, wobei wir dieses Wort in seiner bildhaften Bedeutung verstehen wollen, nämlich als ein Freiwerden von Wickeln, ein Herauswachsen aus Bindungen und Fesseln, hin zur geistigen Entfaltung und Freiheit.
Entwicklung bedeutet einerseits das Freiwerden aus der unbewussten pflanzlich-tierischen Wesenheit und andererseits Entfaltung und Wachstum der im menschlichen Wesen eingefalteten Möglichkeiten.
Dies vollzieht sich aber nicht autonom gesetzm√§√üig ‚Äěvon selbst‚Äú, sondern erfordert das willentliche Mitwirken des Menschen. Diese Erkenntnis stellt einen Grundstein des Glaubens dar, der allen Menschen gemeinsam ist und unser Tun und Lassen zu¬† bestimmen hat.
Wenden wir uns dem Atem zu. Die Atmung wird vegetativ gesteuert, vollzieht sich autonom, ob wir wach sind, ob wir schlafen, ob wir bewusstlos sind, ja selbst in der Agonie, bis mit dem letzten Atemzug das Leben endet. Dieser elementare Lebensvorgang zeichnet sich dadurch aus, dass er als einziger vegetativ gesteuerter Vorgang auch bewusst-willentlicher Beeinflussung ‚Äď in den dem Menschen gesetzten Grenzen ‚Äď zug√§nglich ist! Diese M√∂glichkeit nutzen wir vor allem f√ľr die Tongebung, also f√ľr die Sprache und den Gesang. Weiterlesen

Mein Atem geht –

Rose gefrostet_klein

Foto: Helga Segatz, M√ľnchen

Mein Atem geht –
Was will er sagen?
Vielleicht: Schau! Hör! Riech! Schmeck! Greif! Lebe!
Vielleicht: Gott atmet in dir mehr als du selbst,
und auch in allen Menschen, Tieren, Pflanzen atmet
                                                           er wie in dir
und so Freude den Sinnen!
Lust der Geschöpfe!
Friede den Seelen!

Kurt Mati

 

Dieses Lauschen auf die Stille

Marianne M√ľller blickt auf ein ungew√∂hnliches und erf√ľlltes Leben zur√ľck. Sie wuchs mit zehn Geschwistern in Elmau auf. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein gro√ües Vorbild. Sie verl√§sst mit 40 Jahren ihre Heimat um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille Selbstbegegnung m√∂glich wird. Die Suche nach der Stille f√ľhrt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der K√∂rper wird alt, aber die Seele immer j√ľnger und leichter.
Marianne M√ľller starb am 11.Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein sehenswertes Portrait dieser ungew√∂hnlichen Frau ausgestrahlt.

34. Heiligkreuztaler Begegnungstage

30.09. – 04.10.15

Vor √ľber 30 Jahren gr√ľndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Besinnungstage.
1981 begann es mit Gruppenlehrg√§ngen f√ľr Menschen, die an Heilung interessiert sind – und zwar speziell f√ľr Geistiges Heilen auf christlicher Basis. Die Tagung wurde zunehmend von Therapeuten der verschiedensten Richtungen besucht aber auch von engagierten Laien, Heilhilfsberufen, Engagierten in Selbsthilfegruppen, der Nachbarschaftshilfe u.v.m.
Durch die Mithilfe erfahrener Psychotherapeuten mit christlichem Hintergrund verlagerte sich die Gruppenarbeit zunehmend auf Themen, die eine Besinnung auf die aus dem Glauben wachsende Kräfte, in den Mittelpunkt stellen. Die Gesprächsoffenheit in den Gruppen sowie die Gruppendynamik tragen maßgeblich zur Aufarbeitung von inneren Konflikten und zur Klärung von Beziehungsfragen bei.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Clauds

Tipp:
vom 26.06. – 26.07.15 kann man in der Heilig Geist Kirche in M√ľnchen (Marienplatz) eine wunderbare surreale Himmelsinterpretation mit weissen Schn√ľren sehen, die eine skulpturale Wolkenformation bilden –
filigran und leicht: Eine Arbeit von Michael Pentry, die in dieser sehr sch√∂nen Barrockkirche f√ľr 4 Wochen kostenlos zu sehen ist
Von 20.30 – 22.30h wird das Kirchenschiff dar√ľber hinaus mit Lichkompositionen in unterschiedlichsten Farben getaucht – dazu kommen orttypische Ger√§usche.
Im linken Seitenschiff k√∂nnen „eigene“ Lebensknoten der Hammertaler Muttergottes anvertraut werden.
Alle sind dazu eingeladen Рunabhängig von der eigenen religiösen Anschauung.

Warum ist beim Training die Pulskontrolle so wichtig?

von Helga Segatz

Foto: Michael Seyffer, Leipzig

Das Fr√ľhjahr lockt damit, die Pfunde vom Winter loszuwerden, die man/frau sich m√∂glicherweise zugelegt hat. Was liegt da n√§her, als die Turnschuhe auszupacken und den Stoffwechsel mit Walking oder Joggen anzuregen?
Ein Ausdauertraining verbessert den Gesundheitszustand des Menschen und hat positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, reduziert das Herzinfarkt Risiko, stärkt das Immunsystem und reduziert das Gewicht, indem der Fettstoffwechsel erhöht wird. Viele Menschen wissen aber nicht recht, wie das geht.
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MountainProjects e.V.

Zur√ľckgeben und Schenken was Andreas Friedrich zweimal in Nepal geschenkt wurde:
Leben und Zukunft

Verantwortung √ľbernehmen mit gesellschaftlichem Engagement und einen aktiven Beitrag f√ľr die Zukunft leisten ist der Grund, warum Andreas MountainProjects e.V 2013 gegr√ľndet hat. Vor allem f√ľr Kinder, die keine richtige Kindheit und Perspektive haben.
MountainProjects hilft in vier Bereichen: Landwirtschaft, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Hygiene und vor allem:  Bildung.
Nur Bildung schafft die Grundlage f√ľr pers√∂nliche Entwicklung, berufliche Perspektiven und soziales Handeln. Daher ist es Andreas sehr wichtig, vielen Menschen Bildungschancen zu erm√∂glichen und zu helfen, ihre Interessen und Begabungen zu erkennen und zu entfalten. MountainProjects baut in abgelegenen Regionen Nepals Schulen f√ľr Kinder, die keinen oder nur unzureichenden Zugang zu Bildung haben. Gesellschaftliche Probleme wie die Herstellung der Gleichwertigkeit von Jungen und M√§dchen will MountainProjects mithelfen zu l√∂sen. Die unverletzlichen Rechte und Selbstbestimmung von M√§dchen liegt Andreas besonders am Herzen. Deswegen unterst√ľtzt die soziale Initiative M√§dchen ganz besonders.

DSC00541 copyNepal ist Andreas besonders ans Herz gewachsen, da er auf seinen Expeditionen immer wieder mit der besonderen Situation der ländlichen Bevölkerung in Kontakt gekommen ist. Ihnen zu helfen ist ihm eine Herzensangelegenheit, nicht zuletzt auch nach zwei tragischen Ereignissen.

MountainProjects leistet mit seinem Hilfe-zur-Selbsthilfe Programm wirtschaftliche Starthilfe f√ľr Dorfgemeinschaften, damit sie sich eigenverantwortlich und nachhaltig entwickeln k√∂nnen. Daf√ľr h√∂rt Andreas und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter den Bewohnern zu und sucht mit ihnen zusammen das Potenzial der D√∂rfer, um es zielgerichtet zu f√∂rdern.
Das erste Projekt ist das Dorf Kagate im schwerzug√§nglichen Hochland s√ľd√∂stlich von Jiri in 2400 m H√∂he.
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Neues √ľber MRSA

von Helga Segatz

Immer mehr Menschen infizieren sich im Krankenhaus mit Keimen, die das Gesundwerden erschweren bis dahin, dass die Patienten daran sterben. Traurige Ber√ľhmtheit hat dabei der MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) Erreger. Ist das Immunsystem zu schwach, wird mit hohen Gaben von Antibiotika versucht ihn einzud√§mmen. Leider haben viele Bakterien mittlerweile Resistenzen gegen Antibiotika gebildet. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die WHO in ihrer Agenda aufgerufen hat, auf nat√ľrliche Ressourcen zur√ľckzugreifen.
In Glandorf wurde auf eigene Rechnung geforscht und ein Pr√§parat entwickelt ‚ÄúKremo 058¬ģ‚ÄĚ aus dem Hause ‚ÄúDr. Pandalis‚ÄĚ. Dr. Haasbach et al (Institut f√ľr Zellbiologie, Uni T√ľbingen) konnten nachweisen, dass die Bl√§tter bestimmter Wildformen von Oregano und Schwarzer Johannesbeere stark antibakteriell wirken. Dies wirke bei Bakterien wie Pseudomonien, Salmonellen und Yersinien und eben auch bei den MRSA- Erreger. Weiterlesen